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Die 3 schamanischen Schlüssel persönlicher Heilung

In diesem Artikel habe ich meinen Weg der Selbstheilung noch einmal reflektiert und mich gefragt, wie ich eigentlich von A nach B gekommen bin. Wie habe ich es geschafft meine körperlichen Schmerzen zu heilen und mein Gefühl mit mir selbst so stark zu verändern, dass ich heute eine ganz andere Person bin als früher? Wie hat die schamanische Energiearbeit und die Arbeit mit meiner Mesa einen so lebensverändernden Wandel hervorgebracht? Die schamanische Energiearbeit ist kraftvoll und berührt unsere Seele. Aber wie genau initiert sie in uns Veränderung oder gar physische Heilung? Ich bin noch einmal in meinen Ausgangspunkt eingetaucht, um mir zuvergegenwärtigen, wo ich vor mehr als achtzehn Jahren losgegangen bin. Was für ein schöner und heiliger Moment für mich.
In diesem Blogartikel teile ich mit dir, was ich gefunden habe - hier kommen für dich die drei wichtigsten Schlüssel meiner persönlichen Heilung.


Schlüssel 1: Bleiben

Wie Schmerz entsteht, wenn wir uns selbst vermeiden

Vor achtzehn Jahren hatte ich nur ein Hauptanliegen und das war die Heilung meines Körpers.

Sichtbar und spürbar wurde mein körperlicher Schmerzzustand innerhalb weniger Jahre geheilt. Warum eigentlich? Interessant war mein innerer seelischer Zustand – der Teil, der nicht sichtbar für mich war.

Ich hatte den inneren Kontakt zu mir komplett verloren. Ich konnte mich nicht mehr in meiner direkten Erfahrung ausdrücken, sondern agierte die ganze Zeit mit meinen Masken der Erwartungshaltung und inneren Schmerzvermeidung. Ich hatte keinen Zugang mehr zu meinen wahren Gefühlen und wollte diese auch nicht fühlen, weil ich sie für falsch hielt.

Ich vermied zu fühlen, dass ich Angst hatte, nicht genug zu sein.

Ich vermied den Schmerz der Ablehnung im Außen und von mir selbst, ich vermied meine große Unsicherheit und den Selbsthass, der daraus resultierte, dass ich mit all dem inneren Druck nicht zurechtkam.

Ich vermied die Überforderung zu fühlen, die in unzähligen Momenten geschah, weil ich nicht wusste, dass ich sehr empathisch und wahrnehmungsbegabt war. Ich kämpfte so sehr mit mir selbst, weil ich einem Idealbild hinterherjagte, das mir noch nicht einmal bewusst war. Anstatt mir selbst und meinen Bedürfnissen zu begegnen, vermied ich mich selbst, weil ich dachte, dass ich nicht richtig wäre, wie ich war. "Sei nicht so empfindlich", "nimm dir das nicht so zu Herzen", "Du übertreibst", "es gibt keinen Grund traurig zu sein". Doch, für alle Empfindungen gab es Gründe, und sie waren lautstarke Spuren zu meiner Wahrheit.

Ich hatte kein Interesse am Leben, einfach aus dem Grund, weil ich keine Freude empfinden konnte. Wie auch, ich war weit entfernt von meinem Kern der Freude, von meinen eigenen Herzen.

Wenn ich mir Fotos aus dieser Zeit anschaue, dann sehe ich eine leere Körperhülle, aus der sich meine Seele sehr weit entfernt hatte - weil ich sie vermieden hatte. Kein Wunder also, dass mein Körper schrie, ich solle endlich nach Hause kommen!

 

Innere Verletzungen führen zu Seelenverlust

Allgemein denke ich, dass jeder und jede von uns im Laufe unseres Lebens sehr viele und auch sehr starke Vermeidungsmuster entwickelt. Muster, die uns von uns selbst abschneiden und trennen. Es sind Wege, die wir finden, um unangenehmen Gefühlen, wie Unsicherheit, Angst, Wut, Ablehnung und Hass zu vermeiden. Wir halten es nicht aus, innerlich zu bleiben – aus einem einfachen Grund: wir nehmen all das, was um uns herum passiert persönlich.

 

Sind unsere Eltern mit uns Kindern überfordert, dann glauben wir direkt, wir seien nicht liebenswert und wären eine Belastung. Wenn wir sogar körperliche Gewalt erleben, dann ist nicht nur das eine traumatisierende Grenzüberschreitung, sondern wir glauben zudem, dass wir Schuld daran sind, dass wir so viel Zorn verursacht haben. Wenn uns unsere erste Teenager-Liebe nicht erwidert wird, dann glauben wir, wir seien nicht richtig und nicht liebenswert genug.

 

Diese ursprünglichen Ereignisse, aus denen wir falsche Schlüsse über unsere Liebenswertigkeit ziehen und die zu einem Vermeidungsverhalten führen, nennt man in der schamanischen Tradition „Seelenverluste“.

Wir entfernen uns ein Stück weiter von unserer Selbstliebe und unserer Seele. Wir verstauen ein Stück unseres Lichtes, von dem wir glauben, dass es nicht leuchtet, unter einem Vermeidungsverhalten.

Ich selbst hatte unzählige Anteile von mir weit entfernt ausgelagert. Von mir selbst, blieb nicht mehr so viel übrig in meinem Körper. Wir alle haben Anteile ausgelagert. Das ist ein ganz natürlicher Prozess des Schutzes im ersten Moment und des inneren Wachstums im Moment des Widerentdeckens. Der erste wichtige Schlüsselder Heilung besteht in der Fähigkeit zu bleiben und die Dinge, die uns passieren zu reflektieren. Dazu gehört auch, dass wir tief in uns hineinspüren, was wir wirklich fühlen. Nur so können wir vermeiden, dass wir unser Licht verdecken.

 

Schlüssel 2: Innere Sicherheit

Erschaffe Sicherheit in dir und du kannst heilen

Es gibt zwei nötige Schritte, um unsere Energien wieder zu reintegrieren. Zum einen über die bewusste Projektionsarbeit, in der wir diese Vermeidungsstrategien entdecken, ablegen und die verletzen Gefühle durchlaufen und heilen.
Dadurch kann die ausgelagerte Lebenskraft wieder in den Körper zurückfließen.

Der zweite Schritt ist die Reintegration der ausgelagerten Lebenskraft, die sogenannte „Seelenrückholung“. Diese kann von ganz alleine passieren, wenn wir unsere Reflektions-Arbeit machen oder sie wird in der schamanischen Heilarbeit unterstützt.

In so einem Healing beginnt man eine Seelenrückholung damit, sich das Vermeidungsmuster in einer schamanischen Reise anzuschauen. Danach wird die verlorene Energie gesucht und sanft zurückgebracht.

 

Diese zwei Schritte drehen sich komplett um das Thema Sicherheit – ist es sicher in deinem Körpe zu sein? Kann ich einen Raum der Sicherheit für mich erschaffen, in dem ich beginne liebevoll mit mir umzugehen und all meine Gefühle zu sehen und zu fühlen, ohne dass ich daraus Trugschlüsse über meinen Wert und meine Liebenswertigkeit ziehe?

 

Stabilität, Sicherheit und Zugehörigkeit heilen

Um einen sicheren Raum in uns zu erschaffen, hilft uns die schamanische Arbeit, indem sie uns mit Mutter Erde, mit Pachamama verbindet. Sowohl die Despachos, die schamanischen Gabenbündel, als auch diverse Meditationen, Initiationen und die Arbeit mit der Mesa, stärken unsere Verbundenheit mit der Natur.

Eine intensive Verbindung zu Pachamama zu spüren, verändert unsere eigene Stabilität in großem Maße. Wir bekommen eine Verlässlichkeit und Stärke geschenkt, die niemals versiegt und immer greifbar, erinnerbar und immer wieder erfahrbar für uns ist.

Wir bekommen durch sie ein ganz besonders wichtiges Geschenk für unsere weitere Heilungsreise – das Gefühl der Zugehörigkeit und Annahme.

„Ja, du gehörst hier her.“

„Ja, du bist richtig und gewünscht.“

„Ja, du bist geliebt und liebenswert.“

Diese bedingungslose Annahme, die wir in den Meditationen mit Pachamama und ihren Kräften fühlen können, offenbart uns, dass wir einen Platz im Leben haben. Sie gibt uns eine Lebensberechtigung und einen festverankerten Sinn, der uns motiviert mehr über unsere Fähigkeiten herauszufinden.

 

Dieses Gefühl der Zugehörigkeit war für mich eine Initialzündung, um meine weitere Heilungsarbeit zu leisten. Es ist eine bedeutsame Motivation, um weiterzugehen und nicht aufzugeben. In mir entwickelte sich sanft und leise eine neue Identität, ein neues Gefühl davon, wer ich war.

 

Schlüssel 3: Deine Identität

Verändere deine Identität und dein ganzes Leben verändert sich

Unser Identitätsgefühl ist der Ausgangspunkt für unser gesamtes Leben: unsere Werte, unsere Überzeugungen, unsere Gefühle, unsere Handlungen und unser Verhalten. Unser Selbstbild ist die Grundlage all unserer Entscheidungen in Bezug auf unsere Umgebung, in der wir uns bewegen.

 

Die schamanischen Übungen und Heilungen helfen uns unsere Zugehörigkeit zur Welt wiederzufinden und damit heilen wir unseren Gefühle zu uns selbst.

Sie fördern unser Gefühl von Ganzheit und Komplettierung. Sie heilen unser verlorenes Gefühl der Zugehörigkeit, unser Gefühl nicht richtig zu sein und hier nicht herzugehören. Sie verdeutlichen uns spürbar: Du gehörst zu Pachamama und zum Kosmos! Du bist ein Teil davon!

 

Wir erwecken damit die Identität aus unserer Seele heraus und lösen unsere falsche Identität der Verletzungen ab.

Wenn wir spüren, dass wir hierhergehören, dass wir Teil von etwas Größerem sind, dass wir genau richtig sind, dann beginnt ein wunderschöner Veränderungsprozess unserer Identität. Unser Selbstwert wächst und wir entwickeln daraus andere Werte und Überzeugungen. Daraus resultieren natürlich ganz andere Verhaltensweisen, als aus einer verletzten Identität, die ihren eigenen Wert im Zusammenhang mit etwas Größeren nicht fühlt. Eine Reaktionskette von unglaublichem Veränderungsvolumen wird angestoßen und breitet sich in alle Lebensbereiche aus.

 

Nimm dir Zeit für deine Veränderung

Tiefgreifende Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen. Wir brauchen viele Impulse, Meditationen oder Initiationen, um die nötigen Schritte zu gehen und wir brauchen Zeit, um das neue Gefühl zu uns selbst nach einem Healing oder einer Seelenrückholung zu integrieren.

 

Wir fühlen es, sind erstaunt und fühlen uns wohl mit uns selbst und dann rückt es im Alltag, in unseren Mustern wieder in den Hintergrund, bis wir es das nächste Mal wieder aktivieren.

In meinen vielen Jahren als Coach und Bodyworkerin, habe ich so viele Momente erlebt, in denen meine Klient*innen entdeckt haben, wie gut sie sich mit sich selbst fühlen können, ohne dass sich ihr restlichen Leben in den letzten zwei Stunden verändert hatte.

Um diese Identität tief zu verankern und zu stärken, wiederholen wir diese Momente unzählige Male. Es ist eine sehr intensive Arbeit mit dir selbst, zu der eine starke innere Vereinbarung, eine Bereitschaft in allen möglichen Formen zu investieren, nötig ist – Zeit, Aufwand, Geld, Geduld, Ausdauer, Übungsbereitschaft und Vertrauen.

 

Lass mich dir sagen, dass ich in den ersten vier Jahren meiner Heilung bestimmt um die 35 Healings bekommen habe und alle Initiationen des Hatun Karpay durchlaufen habe.

Meine Welt war Upside-Down, so dass ich eine Menge zu tun hatte, um all die Veränderungen umzusetzen, längst überfällige Konflikte auszutragen und Muster zu verändern, an die sich andere Menschen in meinem Leben schon gewöhnt hatten.

 

Es ist die Geduld und Selbstliebe zu der wir aufgefordert werden, zum hundertsten Mal eine Grenze aus einem Bedürfnis heraus zu ziehen und nicht aus einer Verteidigung heraus.

Es ist die Geduld und Selbstliebe, sich selbst nicht aufzugeben, egal wie steinig der Weg zu Beginn ist.

Denn besonders zu Beginn werden wir mit all den hässlichen Sachen in uns konfrontiert, vor denen wir so lange weggelaufen sind – das erfordert Mut und viel Kraft.

Je mehr wir Zuhause ankommen, umso einfacher wird es für uns zu bleiben. Unsere Selbstannahme und Selbstliebe werden zu einem kraftvollen Magneten, der immer weitere Anteile von uns anzieht.

 

Die schamanische Arbeit ist keine Radikal-Lösung und ein Healing ist keine Rettung von außen. Sie sind vielmehr ein liebevoller Weg, sich selbst die nötige Zeit für Veränderungen zu geben, sich selbst in den Veränderungen nicht schon wieder zu verlassen, sondern zu bleiben und mit der Verbindung zu Pachamama, die Gefühle zu durchleben, die nötig sind.

Es ist die Möglichkeit endlich nach Hause zu kommen, dorthin, wo wir unsere Schwächen und negativen Gefühle genauso fühlen wie unsere Stärke und unsere Verbundenheit zum Universum.

 

Zuhause ist dort, wo wir bedingungslose Selbstannahme (all unserer Gefühle) fühlen und unsere Liebe wachsen kann.

 


Möchtest du erleben, wovon ich hier schreibe?

Ich danke dir, dass du hier bist. Und dafür, dass du deine Heilungsarbeit tust und dich inspirieren und motivieren lässt. Buddle deinen Diamanten aus, poliere ihn und strahle von Innen in deinen schönsten Farben! Es lohnt sich so sehr, ehrlich.

 

Wenn du mehr Unterstützung möchtest, dann schau doch mal bei meinen Webinaren und Kursen, ob für dich etwas dabei ist.

Mit der Mesa-Schule habe ich eine wunderschöne Ausbildungs-Community in Bremen gestartet und ich freue mich so sehr, dass ich die schamanische Energiearbeit hier weitergeben darf. Mein Herz geht auf, wenn ich sehe, wie sehr diese Übungen die Teilnehmer*innen berühren und verändern.

 

Bleib dran! LOVE, Madita


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Nature is within you!

Ich gehe seit 2010 den Weg einer Pampa Mesayok.

Das ist Quechua und bezeichnet in der Andentradition eine Dienerin der Erde, einen Menschen, der mit den Kräften der Natur arbeitet.

Auf diesem Weg geht es darum, durch das Erkennen und Fühlen der Natur, die eigene innere wahre Natur wieder zu spüren und das Leben und den Alltag in dieser Gnade zu meistern. Mit jedem Berg, mit jedem Fluss, zu dem wir sprechen, sprechen wir zu den Bergen und Flüssen in uns.