Schamanische Andentradition

Die Botschaft der Anden

Unsere Gesellschaft, wir als Menschen und unsere Erde befinden uns in einer Zeit mit vielen Herausforderungen. Wir zerstören unsere Böden, vergiften unser Wasser und nehmen uns die Luft zum Atmen. In den letzten zweihundert Jahren, haben wir vergessen, wer uns nährt. Pachamama, unsere Mutter Erde, ist unsere Existenzgrundlage.

Wir haben vergessen, wer wir sind! Wir haben vergessen, dass wir von allem, was uns umgibt, abhängig sind. Wir haben so sehr nach Unabhängigkeit und Freiheit gestrebt und sie vermeintlich erreicht – uns über alle Verbindungen erhoben und unsere seelische und körperliche Abhängigkeit von der Natur dabei vegessen. Unsere Klimakrise scheint ein Ausdruck dieser seelischen Verlorenheit. 

Die Paqos sagen, dass wir uns in einem Pachakuti befinden – einer Zeit des Wandels. Sie sagen, dass sich alle fünfhundert Jahre so eine Umkehrung ereignet. Auch sie sehen diesen Herausforderungen, unwissend über ihren Ausgang, aber dennoch mit heilenden Ansätzen ihres spirituellen Erbes, entgegen. 

Das Finden deiner Seele, liegt in der Verbindung zur Natur.

Wer sind die Paqos aus Peru?

Die sogenannten "Paqos" sind die "Priester" der Hochanden. Sie sind direkte Nachfahren der Inka und haben in den letzten Jahrhunderten, wenig berührt von den spanischen Eroberern, in den Bergen um Cuzco, im Süd-Osten Perus gelebt. Dort, in den Q´ero-Nationen, einer Gemeinschaft, die sich über mehrere kleine Dörfer am Rand der Kordilleren erstreckt, leben die letzten Inka, die "Kinder der Sonne". Ihr Wissen um die Zusammenhänge von Mensch, Natur und Kosmos wird hier bis heute gepflegt und gelebt.

Die Paqos sind "Pampa Mesayoks", was soviel wie "Diener der Erde" bedeutet und "Chakaruna" - "Brückenbauer". Sie leben eine Verbundenheit mit der Erde, die unsere Herzen heilen kann und in ihren Zeremonien, Liedern und Heilungen, rufen sie unsere Seele zurück - zurück in unseren Körper und zurück zur Erde.

Sie sprechen von dieser Zeit als „Taripaypacha“ – der Zeit, in der wir uns selbst wiederbegegnen.

 

(Foto oben: Einige meiner langjährigen Begleiter und Lehrer: Don Hernan Quillahuaman Quispe, Don Mariano Quispe Flores, Don Claudio Samata, Dona Agustina Ccapa Champi, Don Santiago Quispe (Don Marianos Sohn))

Die Andentradition - ein globaler Weg des Herzens

Die Paqos reisen mittlerweile quer um die Welt, um ihre Herzensenergie zu teilen, allen von Pachamama zu erzählen und um uns zu helfen, eine tiefe persönliche Beziehung zu Mutter Erde wieder zu entdecken, um bedingungslose Liebe und Selbstliebe zu entwickeln!.

Sie erhalten Einladungen aus vielen Ländern und lernen dabei unsere Welt kennen. Dieser schmale Grat zwischen ihrer Tradition und unserer Konsumgesellschaft ist ein Weg, den sie gehen, weil sie unsere Verzweiflung spüren. Und weil sie Pachamama in ihrer Disbalance fühlen.

Ich selbst lerne seit vielen Jahren in der schamanischen Andentradition und bin weit und viel gereist, um die Paqos zu treffen und von ihnen zu lernen. Mit größtem Respekt und so authentisch wie möglich, gebe ich ihr Wissen hier in Deutschland weiter. Ich kann sagen, dass ich eine Pampa Mesayok bin. Aber ich bin keine Inka, keine Peruanerin und auch keine Q´ero. Ich lebe in einer Welt, in der sowohl meine Kultur mit ihrer Trennung und Verlorenheit existiert, aber auch, dank meines schamanischen Weges, tiefste Verbundenheit und seelische Heilung. Für mich steht das heilige Wissen der Andentradition in einem gesellschaftlichen Kontext, der fernab des Alltages der Paqos existiert. So ergeben sich hier, für uns, völlig neue Bedingungen für die Anwendung und das Leben dieser Spiritualität.

 

Es ist ein Privileg und eine einzigartige Gelegenheit unserer Zeit, direkt von den Paqos zu lernen - in ihrer Heimat Peru oder in anderen Ländern. 

Trag dich einfach in den Newsletter ein und erfahre, wann mich die Paqos in Bremen besuchen oder eine Reise nach Peru organisiert wird.


Die drei Säulen der schamanischen Andentradition

Zeremonien - Initationen - Mesa

Rückverbindung zur Erde

Die 1. Säule der schamanischen Andentradition basiert auf Zeremonien, insbesondere der Gabenbündel, auch Despachos genannt. Durch sie bauen wir eine ganz persönliche Beziehung zu Pachamama auf, etablieren einen Energiefluss zwischen uns und der Welt der lebendigen Energien und entdecken die Sprache der Natur wieder. Pachamama wird Teil unserer Familie und sie beginnt uns auf unserem seelischen Weg zu unterstützen.

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Wässern deines Lichtsamens

Die 2. Säule der schamanischen Andentradition basiert auf Initiationen, auch "Karpays" genannt. Karpays sind Energieübertragungen, die dich mit vitalen Energien der Erde und des Kosmos aufladen. Diese brauchst du, um deinen Körper zu balancieren und deinen Lichtsamen im Herzen zu nähren, damit daraus eine Blüte wird, die einen ganz individuellen Nektar produziert - deine seelischen Gaben und Eigenschaften.  Dieser Nektar ist deine innere wahre Natur!

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Persönliche Heilung

Die 3. Säule der schamanischen Andentradition beinhaltet die heilige Arbeit mit Steinen. Die Mesa ist ein persönlicher Altar, der aus Medizinsteinen besteht, in denen die verschiedenen Kräfte der Natur gespeichert sind. Mithilfe einer Mesa lernen wir Energie mit der Natur auszutauschen, uns selbst zu reinigen, auszubalancieren und das energetische Gleichgewicht Ayni zu etbalieren. Hier beginnt eine Selbstheilungsreise mit den Kräften von Pachamama.

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Mesa-Schule 2020

Die Heilige Arbeit mit Medizinsteinen

Werde Teil der Mesa-Schule, werde ein Teil der neuen Generation von Pachamama.

Entdecke deine Beziehung zur Erde neu!

Die Mesa-Schule bietet dir die Möglichkeit, deine eigene Mesa mit deinen ganz persönlichen Medizinsteinen zu erstellen. Die Arbeit mit den Steinen nimmt dich mit auf eine Herzens-Reise zu Pachamama. Es ist ein Weg des Fühlens. 
Das Heilen mit Medizinsteinen hat in der schamanischen Andentradition eine große Bedeutung. Es ist ein besonderes Privileg, dass uns dieses Wissen von den Paqos weitergegeben wurde, um unserer wahren Natur und der Erde wieder näher zu kommen.
In diesen Zeiten der globalen gesellschaftlichen Herausforderungen und der Klimakrise, führt unser Heilungsweg der seelischen Orientierungslosigkeit zurück zur Erde - zurück zu Pachamama und zurück in unser Herz.

Kontakt

Madita Böer
Bremen

mail@maditaboeer.de
0179-8210094

Nature is within you!

Ich gehe seit 2010 den Weg einer Pampa Mesayok.

Das ist Quechua und bezeichnet in der Andentradition einen Menschen, der mit den Kräften der Natur arbeitet.

Auf diesem Weg geht es darum, durch das Erkennen und Fühlen der Schönheit der Natur, die eigene innere wahre Natur wieder zu spüren und das Leben und den Alltag in dieser Gnade zu meistern. Mit jedem Berg, mit jedem Fluss, mit dem wir sprechen, sprechen wir zu den Bergen und Flüssen in uns.